Adventgemeinde Bonn-Zentrum
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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
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Der Literatur- und Kulturkreis der Advent-Gemeinde-Bonn
veranstaltet Literaturlesungen und trifft sich in unregelmäßig zu Buchbesprechungen
im "Haus der Adventhoffnung" Maarflach 12 in 53113 Bonn
Ausstellungsbesichtigungen und Besuche kulturhistorischer Stätten und Veranstaltungen
gehören ebenfalls dazu.
Termine und Anfangszeiten werden jeweils bekanntgegeben!

Ansprechpartner sind:

Eva Karnath
Telefon:  0228 - 48 27 06
e-mail:   ehd.karnath@t-online.de

Werner Jelinek
Telefon: 0228 - 44 63 84 50
e-mail:  werner.jelinek@adventisten.de

Jeder ist herzlich willkommen!

Demnächst:

Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 06.09.2018 um 19.00 Uhr statt.
Wo das sein wird ist noch offen! Bitte die o.a. Ansprechpartner anrufen!

Unsere Lektüre bis dahin ist das Taschenbuch "Widerfahrnis" vom Bodo Kirchhoff aus dem DTV-Verlag.
Viel Spass beim Lesen! Ich bin selbst auf das Buch gespannt!

Abschätzig wird heute oft von der Form der Novelle gesprochen, nachdem die von den Verlagen postulierte Gier des Lesepublikums nach Romanen sie fast ausgerottet hätte. Und mit dem Deutschen Buchpreis, der Jahr für Jahr ausschließlich unter den deutschen Romanen verliehen werden soll, vermuteten wir gar den sicheren Todesstoß. Aber von Zeit zu Zeit setzt sich eine Jury über die Formfrage hinweg und mogelt eine Novelle in ihre Auswahlliste hinein. In diesem Jahr ist das wieder einmal geschehen: mit Bodo Kirchhoffs „Widerfahrnis“.

Allerdings hat sich dieses Buch nicht in die Longlist eingeschlichen - es kommt im Triumphzug daher. Präziser wird in diesem Herbst in Deutschland nicht erzählt, und wenn Kirchhoff sich entschieden hätte, seine immerhin 210 Seiten zählende Prosa als Roman zu bezeichnen, hätte das nicht verwundert. Doch die Konzentration, die er sich selbst abverlangt hat, legt die scheinbar kleine Form nahe, die hier - die Wortfeldverschiebung sei gestattet - zu ganz großer Form aufläuft.

Die beiden Themen, die sich Kirchhoff für „Widerfahrnis“ ausgesucht hat, sind ohnehin schon groß genug: die Liebe und die gegenwärtige Flüchtlingskrise. Das Erste ist das größte literarische Thema überhaupt, zeitlos seit dem Gilgamesch-Epos als der ersten Literatur überhaupt. Das Zweite ist dagegen tagesaktuell, also für den Ewigkeitsanspruch von Kunst viel riskanter. Aber es wird von Kirchhoff auch nur am Rande eingeführt - buchstäblich, denn einmal huschen bei einer nächtlichen Fahrt über die Alpen jenseits des Brennerpasses am Autobahnrand campierende Flüchtlinge in die Wahrnehmung, und dann erlebt Julius Reither, Kirchhoffs männlicher Protagonist, ganz zum Schluss eine Katharsis, als er auf der Rückfahrt mit der Fähre von Sizilien nach Kalabrien einer afrikanischen Flüchtlingsfamilie Zuflucht in seinem Auto gewährt. Das geschieht in einem Moment, der für ihn der krisenhafteste des Ausflugs aus dem bayerischen Voralpenland ins sizilianische Catania ist, weil eigentlich auch auf der Rückfahrt Leonie Palm neben ihm hätte sitzen sollen.

Diese Dame in den besten Jahren steht eines Abends vor der Wohnungstür des ehemaligen Verlegers Reither, der sich nach der Abwicklung seines großstädtischen Klein-aber-fein-Verlags einen idyllischen Altersruhesitz gesucht hat. Mit schönen Frauen hatte er weniger Geschick als mit schöner Buchgestaltung, doch in Gegenwart der literaturbegeisterten Leonie Palm wird aus dem einsamen Ruheständler ein verliebter Spontanreisender, der eine nächtliche Spritztour über die österreichische Grenze zum Achensee zur Fahrt durch ganz Italien erweitert. In der Nacht auf Dienstag, den 21. April 2015, geht es los, am Donnerstag ist man schon wieder auf der Rückfahrt. Diese Novelle misst einen großen Raum aus, aber eine sehr begrenzte Zeit.

Die Bewegung in der ganzen Vieldeutigkeit dieses Begriffs ist ihr zentrales Motiv, bis hin zur letzten Seite, auf der eine winzige Bemerkung von Leonie Palm alles vorher Gelesene noch einmal in neues Licht rückt. Überhaupt: Licht - „Widerfahrnis“ ist ein Fest der Licht- und Dunkelphänomene, Lektion in Beschreibungskunst von kalten Nächten und warmen Abenden und entsprechenden Gefühlen. Der traditionsreichste geographische Gegensatz unserer Literatur - Italien und Deutschland - wird zur Skalierung der schwankenden Temperamentstemperaturen beider Protagonisten nutzbar gemacht. So klassisch hat Bodo Kirchhoff nie erzählt.

Subtiler auch nicht, denn der ehemalige Verleger, von dem Kirchhoff in der dritten Person berichtet (aber mit dem Wissen eines Reither gegenüber auktorialen Erzählers, während der erzählerische Blick auf Leonie Palm ganz äußerlich bleibt), legt sich selbst immer wieder Rechenschaft über die Angemessenheit der Schilderung des Geschehens ab - und über die Frage, ob das Erleben den eigenen literarischen Ansprüchen standgehalten hätte. „Auf dem Platz schon reges Leben, Frauen mit Tüten und Körben, Männer unterwegs mit Ersatzteilen, einem Auspuff, einer Felge, mit Karren voll Waren, Töpfe, Matratzen, Obst - schön fürs Auge, nichts fürs Buch“, heißt es etwa über Catania, und es ist wunderbar, wie Reithers permanentes Ringen mit sich selbst in solchen Überlegungen vom Autor parallel geführt wird mit der Schwierigkeit, eine „unerhörte Begebenheit“ (so Goethes inhaltliches Kriterium für die Novelle) zu erzählen und gleichzeitig dadurch das Unerhörte nicht sofort zu Verschwinden zu bringen.

Bodo Kirchhoff ist es geglückt - bis hin zur rätselhaft anmutenden Titelwahl seiner Novelle, die erst aus einem Gespräch zwischen seinen beiden Reisenden erklärt wird - „ein Titel, den er wohl hätte gelten lassen“, wie Reither sich sagt. Kirchhoffs Buch darf in der Tat Gültigkeit für sich in Anspruch nehmen, weit über Aktualitäten wie Buchpreislisten und Flüchtlingsfragen hinaus.

Herzliche Grüsse, eine gute Zeit und viel Spass beim Lesen!
Eva Karnath
Buschgarten 2
53229 Bonn (Hoholz)


Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 26.07.2018 um 19.00 Uhr statt.
Wo das sein wird ist noch offen! Bitte die o.a. Ansprechpartner anrufen!

Das Buch von Gerbrand Bakker  "Oben ist es still", erschienen im Suhrkamp-Verlag wird besprochen.


Inhalt:

Helmer van Wonderen räumt auf. Er verfrachtet seinen bettlägerigen Vater ins Obergeschoss des alten Bauernhauses, entrümpelt das Erdgeschoss, streicht die Wände und schafft neue Möbel an. Das Gemälde mit den schwarzen Schafen, die Fotografien von Mutter und die alte Standuhr kommen nach oben, alle Pflanzen, die blühen können, auf den Misthaufen. Und da der Vater ihm nicht den Gefallen tut, einfach zu verschwinden, sich von einem Windstoß hinwegfegen zu lassen oder wenigstens zu sterben, richtet der Sohn sein Leben unten neu ein. Doch die ländliche Ruhe währt nicht lang, denn der junge Henk soll auf Helmers Hof das Arbeiten lernen. Ausgerechnet Henk, dessen Mutter einmal mit Helmers verstorbenem Zwillingsbruder verlobt war …
Genau in der Beobachtung von Mensch und Natur, subtil in der Anspielung und von zärtlicher Skurrilität, entwickelt Bakkers trockener, lakonischer Erzählstil von der ersten Seite an einen unwiderstehlichen Sog.

Mit lieben Grüßen

Eva Karnath



Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

der nächste Lesetreff findet am Dienstag, 08.05.2018 um 19.00 Uhr statt und wir besprechen das Buch von Sandor Marai °Die Glut" (als TB bei Pieper).

Schon seit ihrer Kadettenausbildung während der Zeit, als Österreich-Ungarn untergeht, verbinden Freundschaft und Treue den späteren General Henrik und den Offizier Konrad. Auch als der General Krisztina heiratet, bleiben sie in enger Verbindung. Bis eines Tages Konrad scheinbar unvermittelt seinen Dienst quittiert und "in die Tropen" verschwindet. Henrik wittert Verrat: Er unterstellt seinem Freund Ehebruch mit seiner Frau. Außerdem ist er überzeugt, Konrad habe ihn während einer Jagd erschießen wollen.

41 Jahre lang wartet Henrik auf seinen Freund. (Krisztina ist inzwischen gestorben; ihre letzten acht Lebensjahre hat sie von ihrem Mann getrennt verbracht.) All die Jahre über haben ihn diese Vorkommnisse beschäftigt.  Jetzt verspricht er sich Aufklärung: Konrad hat nämlich seinen Besuch angekündigt. Einen Abend und eine Nacht dauert das Gespräch in kammerspielhafter Atmosphäre, das von dem dominierenden General nahezu als Monolog geführt wird. Alle früher so nicht wahrgenommenen Unvollkommenheiten und Ressentiments ihrer Verbindung kommen zur Sprache. Krisztinas Tagebuch, das diese auch zu einem Kommunikationsmittel mit ihrem Mann deklarierte -- sie schrieb da ihre Kritik, Wünsche und Gedanken hinein, die sie ihm persönlich nicht zu sagen wagte, und er sollte das erklärtermaßen lesen -- könnte Aufschluss über das Verhältnis zu Konrad geben. Die Männer werfen es ungeöffnet ins Kaminfeuer. Die Glut der Ungewissheit und der Enttäuschung sowie die Hoffnung auf Aufklärung haben den General bis ins hohe Alter am Leben gehalten. Am Ende ihres Treffens muss er feststellen: Es gibt keine Wahrheit (aber auch keine Entlarvung und keinen Racheakt).

Wir haben auch beschlossen zusammen zu der Lesung von Arno Geiger zu gehen. Es ist eine Lesung mit Gespräch zum Buch "Unter der Drachenwand".

Sie findet statt am 10.4. um 19.30 in der Hochschulbibliothek der Rhein-Sieg Hochschule. Die Karten kosten 10 €. Ihr könnt sie selbst besorgen oder online kaufen über die Bücherstube St.Augustin, Alte Heerstr.60, Tel.02241 148 42 84.

Liebe Grüße

Eva Karnath


Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

Als nächstes lesen wir: J.L. Carr - "Ein MONAT auf dem LAND". Das gibt es als Taschenbuch. Das Buch werden wir am 26.02. 2018  um 19.00 Uhr bei unserem nächten Treffen besprechen.

Aus dem Englischen von Monika Köpfer. Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe … J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen!
Liebe Grüsse
Eva Karnath

Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

bei unserm letzten Treffen haben wir beschlossen, dass wir die Besichtigung des Melaten-Friedhofs in Köln vorerst verschieben. Wer ihn unbedingt besuchen möchte, die offen Führungen finden ja regelmäßig statt.

Als nächstes lesen wir: Lisa O'Donnell - "Bienensterben". Das gibt es schon als Taschenbuch. Das Buch werden wir am 29.01. 2018 - unserem nächten Treffen besprechen. Vorher wollen wir das Jahr wieder mit einem Film "abschließen". Dafür treffen wir uns wieder bei mir am 18.12. 2017 um 19 Uhr.

Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.

Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O'Donnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.

Rezensionen
"Verrückt, Schwarzhumorig. Und Spannend." -- FREUNDIN DONNA

"Das ist wunderbar leicht zu lesen - und schwer zu ertragen." -- KULTURSPIEGEL

"Lisa O'Donnell erzählt zuerst spektakulär, dann dezenter von zwei vernachlässigten Mädchen." -- FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Eine düster-spannende Coming-of-Age-Story [...] ebenso komisch wie einfühlsam [...] Dank Stefanie Jacobs funktioniert Bienensterben auch im Deutschen - für Jugendliche und Erwachsene." -- Tina Rausch, ESELSOHR


Herzliche Grüsse, eine gute Zeit und viel Spass beim Lesen!
Eva Karnath
Buschgarten 2
53229 Bonn (Hoholz)


Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

hier das neue Buch, dass wir lesen wollen: Elizabeth Strout - Mit Blick aufs Meer (schon als Taschenbuch erschienen)

Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis

Crosby, eine kleine Stadt an der Küste von Maine. Hier ist nicht gerade sehr viel los. Doch sieht man einmal genauer hin, ist jeder Mensch eine Geschichte und Crosby die ganze Welt. Elizabeth Strout fügt diese Geschichten mit liebevoller Ironie und feinem Gespür für Zwischenmenschliches zu einem unvergesslichen Roman.

Sie kann manchmal eine rechte Nervensäge sein: Olive Kitteridge, die pensionierte Lehrerin. Weil sie zu allem, was in dem Städtchen Crosby geschieht, eine dezidierte Meinung hat, halten sie einige für überkritisch. Dann wieder überrascht sie durch Selbstlosigkeit und Mitgefühl. Sie mischt sich ein und macht sich ihre Gedanken über ihre Mitmenschen: die schrille Barpianistin, die insgeheim einer verlorenen Liebe nachtrauert, einen ehemaligen Schüler, der keinen Sinn mehr im Leben sieht, ihren eigenen Sohn, der sich von ihren Empfindlichkeiten bevormundet fühlt, ihren Mann Henry, der die Ehe mit ihr nicht nur als Segen, sondern manchmal auch als Fluch empfindet. Und während sich die Menschen in Crosby mit ihrem ganz normalen Leben herumschlagen, den Problemen wie den Freuden, lernt Olive auf ihre alten Tage, das Leben zu lieben.

Elizabeth Strouts Roman erzählt von Liebe und Kummer, von Toleranz und Aufbegehren. »Mit Blick aufs Meer« ist ein weises und anrührendes Buch über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, erfrischend ehrlich und unglaublich schön.


Das nächste Mal sehen wir uns am Dienstag, dem 05. September 2017 um 19.00 Uhr, da hoffe ich, dass Ihr/wir alle wohlbehalten aus dem Urlaub zurück sind! Ich wünsche Euch eine gute, erholsame Zeit, viele gute Erlebinsse auf Euren Reisen und eine gesunde Rückkehr. Natürlich auch Muße zum Lesen!;-)


Liebe Grüsse

Eva Karnath


Dienstag, den 05.09.2017 von 21.03 – 22.00 Uhr                                                                 
In unserer heutigen Sendung geht es um Amnon Weinstein und seine „Violins of Hope“ und
Titus Müller und sein Buch „Geigen der Hoffnung“ – Damit ihr Lied nie verklingt, das er zusammen mit Christa Roth, geschrieben hat. Für Recherchen zum Buch war Journalistin Christa Roth mehrfach bei Amnon Weinstein in Tel Aviv zu Gast.
Der Geigenbauer Amnon Weinstein bewahrt in Tel Aviv ein einzigartiges Erbe: Weinstein repariert Geigen von jüdischen Musikern, die den Holocaust überlebten oder vor den Nazis aus Deutschland fliehen konnten.
Diese "Violins of Hope" werden heute in den größten Konzertsälen der Welt gespielt - und erinnern daran, dass wir das Leid der Opfer nie vergessen dürfen. Etliche dieser Geigen erklangen im Gedenkkonzert zum 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung bei den Berliner Philharmonikern.

Außerdem hat der „Salzstreuer“ einen besonderen Veranstaltungstipp für Sie, nämlich die Autorenlesung von Titus Müller und seinem Roman „Geigen der Hoffnung“, der von diesen Geigen handelt  und am kommenden Donnerstag, also übermorgen in Bonn im „Haus der Adventhoffnung“ Maarflach 12 stattfindet. Der Eintritt ist kostenlos!

 

 

Sie hören den „Salzstreuer“ mit der besten Musik im Bürgerradio und jetzt zur Einstimmung Giora Feidmann mit der Klezmer - Musik „The Freilach Dance“.                                             

 

Der „Salzstreuer“ sprach mit Pastor Werner Jelinek, der den Autor Titus Müller schon sehr lange kennt.

 

Die Musik in der Sendung:

-       Klaus Hoffmann    „Sie schweigen nicht mehr“

-       Udo Jürgens         „Mitten im Leben“

-       Siegfried Fietz      „Am Ende dieses langen Tages“

-       Bonnie Tyler         „Have you ever seen the Rain“

-       Dave Benton
           u. Borris Bagger
           u. MO Ettlingen     “Halleluja” (Leonard Cohen)

-       Rea Garvey           “Can’t stand the Silence”

 

 

Und hier ein besonderer „Salzstreuer – Veranstaltungstipp“

Kommen auch Sie zur Lesung mit dem Erfolgsautor Titus Müller und seinem Buch „Geigen der Hoffnung“ – Damit ihr Lied nie verklingt, am Donnerstag, dem 07. September, also übermorgen, um 19.30 Uhr ins Haus der Adventhoffnung, Maarflach 12 in 53113 Bonn, das ist südlich des Hofgartens der Universität Bonn.
Der Eintritt ist frei! Über eine Spende freut sich die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, als Veranstalter.

 

„Ein Knirschen, Stahl auf Stahl. Waggons werden verriegelt. Die Brüder Marek und Stani ahnen: Der Transport geht ins Verderben. Doch Marek will die Hoffnung auf ein Überleben nicht aufgeben und klammert sich an seinen Geigenkasten……
Über ein halbes Jahrhundert später beugt sich Amnon Weinstein über eine zerkratzte und verfärbte Geige. Mehr als 60 Streichinstrumente verfolgter Juden hat er wieder zum Klingen gebracht, er nennt sie „Violins of Hope.“

 

Hören auch Sie in einer Autorenlesung den Erfolgsautor Titus Müller mit „Geigen der Hoffnung“, seines auf wahren Begebenheiten basierenden Romans über die Kraft der Musik und die Geschichte eines außergewöhnlichen Geigenbauers, der alles daran setzt, dass die Opfer des Holocaust nicht vergessen werden, am Donnerstag, dem 07. September, also übermorgen um 19.30 Uhr im Haus der Adventhoffnung, Maarflach 12 in 53113 Bonn, das ist südlich des Hofgartens der Universität Bonn.

Der Eintritt ist frei! Über eine Spende freut sich der Veranstalter.

 

 

 

Näheres über die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und ihre weiteren Veranstaltungen erfahren Sie im Internet unter: bonn.adventist.eu 
Natürlich sind Sie auch herzlich eingeladen zu unserem Gottesdienst jeden Samstag von 9.30 – 12.00 Uhr im Haus der Adventhoffnung, Maarflach 12 in Bonn, das ist auf der Südseite des Hofgartens der Universität Bonn.


 

Russischsprachiger Gottesdienst ist jeden Samstag ab 13.00 Uhr an gleicher Stelle!

 

Sie hören das Salzstreuer-Magazin mit der besten Musik im Bürgerradio immer dienstags von 21.03 – 22.00 Uhr im Bürgerradio auf RADIO BONN-RHEIN/SIEG. Fragen zur Sendung als e-mail unter : buergerradio@radiobonn.de

 

 

Und jetzt OMD mit „Forever Live And Die“ und danach Wincent Weiss mit  “Da müsste Musik sein“ und zuletzt Giora Feidmann mit „Dancing with the Rabbi.

 



Schon vormerken!
Liebe Freunde des Literatur- und Kulturkreises,

am Donnerstag, dem 07.September 2017 um 19.30 Uhr, werden wir eine Literaturlesung mit Titus Müller haben. Er wird aus seinem neuesten Buch: "Geigen der Hoffnung", lesen.

Geigen der Hoffnung

Damit ihr Lied nie verklingt.
"Ihm war gar nicht bewusst gewesen, wie dringend sein Inneres Musik brauchte, welchen Hunger er danach verspürte. Es machte aus ihm, der stundenweise nur noch an Brot hatte denken können, wieder einen Menschen."

Ein Knirschen, Stahl auf Stahl. Waggons werden verriegelt. Die Brüder Marek und Stani ahnen: Der Transport geht ins Verderben. Doch Marek will die Hoffnung auf ein Überleben nicht aufgeben und klammert sich an seinen Geigenkasten ...

Über ein halbes Jahrhundert später beugt sich Amnon Weinstein über eine zerkratzte und verfärbte Geige. Mehr als 60 Streichinstrumente verfolgter Juden hat er wieder zum Klingen gebracht, er nennt sie "Violins of Hope". In den größten Konzertsälen der Welt werden sie heute gespielt.

Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung über die Kraft der Musik. Und die Geschichte eines außergewöhnlichen Geigenbauers, der alles daran setzt, dass die Opfer des Holocaust nicht vergessen werden. Amnon Weinstein hat im Dezember 2016 für sein Lebenswerk und das Projekt "Violins of Hope" das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.

Näheres im Internet unter: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=835117