Adventgemeinde Bonn-Zentrum
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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
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Die Videos zu den Vorträgen gibt es im Downloadbereich

Während der Veranstaltungsreihe dürfen wir auch das Parkhaus "Hofgartengarage" nutzen. Bitte achten Sie auf die Hinweise unseres Begrüßungsteams. 

1. Die Macht von Gottes Wort (Fr. 18.9.)

Als „Heilige Schrift" der Christen will die Bibel nicht nur unsere Menschlichen Gedanken über Gott und die Welt wiedergeben, sondern Gottes eigene Gedanken den Menschen nahebringen. Deshalb wird sie auch als „Wort Gottes" bezeichnet und ihre Aufgabe so beschrieben: „Die ganze Heilige Schrift ist von Gottes Geist eingegeben. Sie lehrt uns, die Wahrheit zu erkennen, unsere Schuld einzusehen, uns von Grund auf zu ändern und so zu leben, dass wir vor Gott bestehen können." (2. Timotheus 3,16).  Die Bibel ist  viel mehr als ein Handbuch für Dogmen. Wenn Gott redet, verändern sich die Dinge. Alles um Sie herum existiert, weil Gott gesprochen hat. Gottes Wort schafft Leben, weckt den Glauben, bringt Freude, überwindet widrige Umstände, erschreckt den Teufel, wirkt wunder, heilt Verletzungen, bildet den Charakter, gibt Hoffnung, setzt Kräfte frei, besiegt Versuchungen, reinigt unsere Gedanken, lässt Dinge entstehen und bringt uns ewiges Leben. Dies alles steht Ihnen zu.

2. Die drei wichtigsten Fragen: „Woher?", „Wozu?" und „Wohin?" (Sa. 19.9.)

Wenn ich Ihnen eine Erfindung in die Hand geben würde, die Sie vorher nie gesehen hätten, würden Sie den Sinn und Zweck dieser Erfindung nicht verstehen. Und auch die Erfindung selbst könnte Ihnen dies nicht mitteilen. Nur der Erfinder oder eine Betriebseinleitung könnten Ihnen den sinn und Zweck erklären. So verhält sich mit der Frage nach dem Sinn, Zweck und Ziel des Lebens von uns Menschen. Diese Frage lässt sich deswegen nicht einfach beantworten, weil wir normalerweise am falschen Ende anfangen - nämlich bei uns selbst. Wir stellen Fragen, die sich um uns selbst drehen. Es geht in Ihrem Leben aber um weit mehr als um Selbsterfüllung, persönliche Zufriedenheit oder Glück. Es geht um mehr als um Ihre Familie, Ihre Karriere oder Ihre kühnsten Träume und Vorstellungen. Wenn Sie wirklich wissen wollen, warum Sie sich auf diesem Planeten befinden, müssen Sie mit Gott anfangen. Denn Sie sind von ihm aus voller Absicht und für sein Ziel erschaffen worden. „Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist. ... Alles hat Gott durch ihn geschaffen und alles findet in ihm sein letztes Ziel." (Kolosser 1,16). Sie sind kein Produkt des Zufalls.

3. Der Krieg ist zu Ende: Der Sieg des Guten über das Böse (So. 20.9.)

Das Böse ist mehr als die Abwesenheit des Guten, mehr als ein Defizit, das sich durch Bildungsmaßnahmen und Willensanstrengung überwinden ließe. Es ist auch kein bloßes Prinzip, sondern eine reale Macht, die uns Menschen versklavt (Römer 7,14ff.). Der Böse - das ist mehr als eine anschauliche Metapher für eine Kraft, die in uns und in unserer Welt existiert. Der Böse hat - wie Gott selbst - personhafte Züge; er ist der personale Gegenspieler Gottes. Gott ist ein reales Gegenüber, das eine Stimme hat und ein Gesicht (das wir sehen können). So hat auch der Böse Stimme und Gesicht (genauer: eine Maske, hinter der er sein wahres Gesicht verbirgt, 2. Korinther 11,14). Nicht Hörner, Pferdefuß und Schwefelgestank sind seine Erkennungszeichen, sondern Intelligenz, Witz und Wille - gepaart mit List, Lüge und Verführung. (Hiob 1,6ff., Epheser 6,11). Durch sein Leben und Wirken hat Jesus das Böse überwunden und die Menschen von der Gewalt des Bösen befreit (Apostelgeschichte 26,18) - Sie sind frei!

4. Jesus von Nazareth: Menschen- oder Gottes Sohn? (Fr. 25.9.)

Dass Jesus ein außergewöhnlicher Mensch war, ist kaum zu bestreiten. Seine Worte und Taten zeugten von einem einzigartigen Selbst- und Sendungsbewusstsein. Als er von seinen Jüngern als der Christus, der erwartete Messias und Retter Israels, bezeichnet wurde, nahm er diesen Ehrentitel an. Er selbst beanspruchte und demonstrierte erstaunliche Vollmachten, beispielsweise als er Sünden vergab, Naturgewalten beherrschte und Kranke heilte. War Jesus mehr als ein Lehrer, Prophet und Wunderheiler, mehr als ein Religionsstifter - mehr als ein Mensch?

5. Glaube statt Panik (Sa. 26.9.)

Ohne zu glauben, kann man eigentlich gar nicht existieren. Ohne Glauben gibt es keine wirklich Hoffnung, keine echte Liebe, kein menschenwürdiges Dasein. Solange wir glauben, solange leben wir. Wer ohne Glauben leben will, schadet sich selbst - und täuscht sich selbst. „Man glaubt nicht, wie viel man glauben muss, um ungläubig zu sein." (Michael Kardinal von Faulhaber, 1869-1952). Christen glauben, dass es hinter den sichtbaren Dingen eine unsichtbare Wirklichkeit gibt, die unsere Welt umschließt. In ihr wohnt Gott, der uns liebevoll zugewandt ist, durch das Leben begleitet und eine bessere Zukunft ermöglicht.

6. Wohin mit dem Berg? (So. 27.9.)

Stellen Sie sich vor, Sie beten und es geschieht das, worum Sie gebetet haben! „Jesus antwortete: »Habt Vertrauen zu Gott! Ich versichere euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Auf, stürze dich ins Meer!, und hat keinerlei Zweifel, sondern vertraut fest darauf, dass es geschieht, dann geschieht es auch. Deshalb sage ich euch: Wenn ihr Gott um irgendetwas bittet, müsst ihr nur darauf vertrauen, dass er eure Bitte schon erfüllt hat, dann wird sie auch erfüllt." (Markus 11,22-24). Wie geht das?

7. Unser Ruhetag: Sabbat! (Fr. 2.10.)

„Unzählige rackern sich ohne Ruhepause ab, bis sie so ausgebrannt sind, dass sie ihren Reichtum gar nicht mehr genießen können. Viele wollen immer nur haben, mehr und mehr und mehr, und merken dabei nicht, dass die Sucht nach materiellen Dingen sie zu Gefangenen ihrer selbst macht.Diesem Teufelskreis von Gier und Geiz, dem rastlosen Tätigsein und dem Sich-Verlieren im Diesseitigen setzt Gott den Sabbat entgegen. Am Sabbat lernt das Herz Dankbarkeit: Einen Tag lang nicht immer noch mehr Dinge anhäufen, sondern stattdessen einmal dankbar betrachten, wie viel man schon von Gott erhalten hat, und die Beziehung zu Gott und den Mitgläubigen pflegen. Wer das Sabbatgebot ernst nimmt, erlebt, dass er frei wird von äußeren und inneren Zwängen - frei vor allem davon, dass sich alles immer nur um ihn drehen muss. Das erlangen wir nur durch die persönliche Erfahrung, dass jede Woche neu Stille und Frieden in unser Leben einziehen, dass wir mit gutem Gewissen ruhen dürfen, dass alles andere warten kann." (Clifford Goldstein, Mach mal Pause: Sabbat, Lüneburg, 1998).

8. Zukunftsaussichten (Sa. 3.10.)

Wie dachten Jesus und die frühere Kirche über die Zukunft der Welt? Die Antwort ist nicht schwer zu finden. Im „Vaterunser" lehrte Jesus seine Jünger, Gott im Himmel zu bitten, sein Reich auf dieser Erde aufzurichten, damit sein Wille auch hier bei uns geschieht. Gleichzeitig lehnte er jedes Ansinnen ab, sich der Instrumente politischer und militärischer Macht zu bedienen. Stattdessen kündigte er den Anbruch eines ewigen Friedensreiches für den Tag seiner sichtbaren Rückkehr auf dieser Erde an. „Ich will wiederkommen..." (Johannes 14,3).  Adventistische Christen warten mit Spannung auf dieses Ereignis. Dabei legen sie ihre Hände nicht untätig in den Schoß, falten sie auch nicht nur zum Gebet, sondern packen zu, wo Hilfe nötig ist. Sie bauen mit am Haus dieser Welt - wohl wissend, dass Gott uns etwas Besseres versprochen hat. Dieses Neue wird alles bisher Dagewesene und Menschenmögliche weit in den Schatten stellen.

9. Das Leben neu beginnen (So. 4.10.)

Jeder Mensch hat einen Namen. Unser Name bezeichnet uns und unterscheidet uns so von anderen Menschen. Wer etwas von uns will, muss unseren Namen kennen. Das ist unsere Identität. Die Bibel berichtet uns, dass es bei der Taufe von Jesus eine Stimme von Gott, dem Vater mit dieser Aussage klar hörbar wurde: „Du bist mein Sohn, dir gilt meine Liebe, dich habe ich erwählt." (Markus 1,11.) Dieses Wort gilt heute auch allen, die sich ihrerseits zu Jesus Christus bekennen. Sie werden in der Taufe von Gott als seine geliebten Söhne und Töchter angenommen. Sie tragen fortan ihre wahre Identität - ihr Namen. So sagt Gott durch den Propheten Jesaja: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin dein Retter, weil du mir so viel wert bist und ich dich liebe." (Jesaja 43,1.3.4) Starten Sie in ein neues Leben der Kindschaft Gottes!

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