Adventgemeinde Bonn-Zentrum
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Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
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Taufjubiläum vom 28.3.2009

 

Am Sabbat, den 28. März 2009 war nicht nur Abendmahl, sondern auch Taufjubiläum (TJ) von 5 Gemeindegliedern. Es waren dies: Schwester Martha Achberger (70-jähriges TJ), Bruder Hans Clemens (60-jähriges TJ), Bruder Günter Kohnke (60-jähriges TJ), Bruder Willi Krauss (50-jähriges TJ) und Bruder Knut Georg (50-jähriges TJ). Schwester Achberger erzählte, welche Glaubenskämpfe sie schon in Ihrer Jugend während der NS-Zeit zu bestehen hatte und welche Glaubenserfahrungen sie machen durfte, die sie in ihrem Glauben stärkte. Bruder Clemens, Prediger im Ruhestand berichtete über seinen Lebensweg: Als Soldat und gläubiger Katholik kam ich nach meiner Kriegsgefangenschaft wieder nach Hause. Inzwischen war meine Mutter getaufte Siebenten-Tags-Adventistin. Durch sie kam ich mit der Glaubensgemeinschaft in Verbindung und ließ sich mich ebenfalls taufen. Ein halbes Jahr lang arbeitete ich im Bergbau untertage. Danach entschloß ich mich Prediger zu werden und ging zum Predigerseminar nach Neandertal. Als dieses schloß ging ich für das letzte Jahr nach Marienhöhe. Hier verlor ich nach einem Zimmerbrand alle meine Studienunterlagen, aber ich gab nicht auf. Danach war ich lange Zeit in etlichen Gemeinden in Nord-Deutschland und in Nordrhein-Westfalen tätig. Er dankte Gott, der ihn bis hierhin geführt und geleitet hat. Bruder Kohnke, der schon in jungen Jahren in der Bonner Gemeinde groß wurde und neben seinem späteren Beruf als Studienrat lange Jahre Sabbatschul- und Gemeindeleiter war, erzählte, wie wichtig ihm die Worte von Paulus im Kapitel 6 geworden sind: "Mit Christus sterben und auferstehen." Leider konnte Bruder Krauss nicht anwesend sein. An seiner Stelle verlas Annelise Miglo unsere Gemeindeleiterin von ihm einen Brief, der überschrieben war: Wenn ich anwesend wäre, würde ich Folgendes sagen: Ich bin in die Gemeinde quasi hineingeboren worden und betrachte  das als eine Fügung. Um mich zur Taufe zu entschließen, mußte ich mir über Einiges Klarheit verschaffen. Ü b e r Gott kann man nicht reden, es ergäbe sich ein Ich-Es Verhältnis, wo doch nur m i t IHM zu reden, ein Ich-Du-Verhältnis mit unserem Gott also, seine Kraft entwickelt. Als ich mich zur Taufe entschlossen habe, wollte ich mich zu diesem Ich-Du-Verhältnis mit unserem Herrn bekennen, im Kreise derer, die eben solch’ ein Ich-Du-Verhältnis haben, im Kreise der Gemeinde also. Der Gemeinde verdanke ich sehr viel. Nicht nur wegen der unendlich freundlichen Menschen, die mir begegnet sind,  von denen leider viele nicht mehr unter uns weilen, und denen ich nachtrauere, sondern besonders wegen der vielen Anstöße, die ich erhalten habe, mich mit biblischen Wahrheiten zu befassen. Um Verständnis zu gewinnen, auch um zB eine Ansprache halten zu können, habe ich den Ansporn verspürt, mich lesend und lernend mehr zu informieren, und ich habe in wesentlichen Belangen erst dabei die innere Freiheit gewonnen, die es braucht, um das Geschenk des Glaubens zu empfangen, die es braucht, am Glauben fest zu halten, die es braucht, um anderen sagen zu dürfen, “versuch es, dich aus SEINE Führung einzulassen”. Bruder Georg dankte als letzter Taufjubilar Gott für seine Liebe und Güte, die ihn in seinem Leben bis hierher geleitet hatte. Mit Lob- und Dankliedern und Gebet wurde der Gottesdienst beendet.

Taufjubiläum 28.03.2009

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